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G€ld macht irre (2011)

Komödie von Friedrich Dürrenmatt - "Die Physiker"

In seinem Stück „Die Physiker“ zeichnet Friedrich Dürrenmatt eine zeitlose Geschichte über das menschliche Streben nach Macht und die Verantwortung von Wissen. Ursprünglich geprägt vom Glauben an den unbegrenzten technischen Fortschritt, wirkt das Thema heute aktueller denn je – nur hat sich der Fokus verschoben: Statt Wissenschaft steht nun die Macht von Wirtschaft und Finanzsystemen im Zentrum. Genau diesen Gedanken greift unsere Inszenierung auf und verlegt die turbulenten Ereignisse in die Welt des Geldes.

Schauplatz ist das Sanatorium der berühmten Psychiaterin Dr. Mathilde von Zahnd, in dem drei vermeintlich „verrückte“ Patienten untergebracht sind - in unserer Fassung ehemalige Ökonomen statt Physiker. Gleich zu Beginn ermittelt Kriminalinspektor Voss in einem Mordfall: Ernst Heinrich Ernesti, der sich für John Maynard Keynes hält, hat eine Krankenschwester getötet. Es ist bereits das zweite Verbrechen dieser Art, denn auch sein Zimmernachbar Herbert Georg Beutler, der glaubt, Adam Smith zu sein, wurde zuvor zum Mörder. Die Ermittlungen führen jedoch ins Leere, zu eindeutig scheint alles auf die Unzurechnungsfähigkeit der Täter hinzuweisen.

Der dritte Patient, Johann Wilhelm Möbius, der sich von den Prophezeiungen König Salomos geleitet fühlt, wirkt zunächst harmlos, doch auch er verbirgt ein dunkles Geheimnis.

 

Schritt für Schritt verdichten sich die Ereignisse zu einem spannenden Spiel aus Schein und Wirklichkeit, bis im furiosen Finale die wahren Machtverhältnisse sichtbar werden.

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Aufführungstermine: 1.10., 7.10., 8.10., 9.10., 14.10. und 15.10.2011, jeweils 20:00 Uhr
Spielstätte: Gramaphon, Gramastetten
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