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Die Straße der Masken (2005)

Komödie von Heinz R. Unger

Im Zuge einer Therapie in einer psychiatrischen Anstalt kommt es zu einem ungewöhnlichen Experiment: Ärzte und Patienten tauschen ihre Rollen. Was zunächst wie ein Spiel erscheint, entwickelt schnell eine eigene Dynamik – denn alle Beteiligten gehen so überzeugend in ihren neuen Rollen auf, dass für Außenstehende kaum noch erkennbar ist, wer eigentlich wer ist.

Es entsteht eine ebenso intelligente wie groteske Komödie im Stil eines klassischen Verwechslungslustspiels. Mit feinem Gespür für Humor und Tiefgang werden dabei nach und nach die gewohnten Alltagsmasken der Figuren abgenommen – bis schließlich ihr vermeintlich wahres Ich zum Vorschein kommt. Doch am Ende bleibt die spannende Frage: Ist dieses „wahre Ich“ tatsächlich echt – oder vielleicht auch nur eine weitere Maske?

Zum Autor:
Heinz Rudolf Unger wurde am 7. August 1938 in Wien geboren und verstarb am 12. Februar 2018. Nach einer Ausbildung zum Schriftsetzer war er unter anderem als Verlagshersteller, Werbetexter und Zeitungsredakteur tätig, bevor er sich ab 1968 ganz dem freien Schreiben widmete. Sein vielseitiges Schaffen umfasst Romane, Lyrik, Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, Lieder und Libretti sowie Kinder- und Jugendbücher. Zudem arbeitete er mit zahlreichen Kabarettgruppen zusammen und prägte damit die österreichische Kulturszene nachhaltig.
Aufführungstermine: 5.11., 11.11., 13.11., 18.11., 19.11. und 20.11.2005, jeweils 20:00 Uhr
Spielstätte: Pfarrsaal, Gramastetten
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